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Tullnerbacher Delegation zu Gast bei Lebensminister Niki Berlakovich

Direktorin des Biosphärenparks bespricht akutelle Themen

Vizebürgermeister Michael Schwarz, Direktorin des Biosphärenpark Wienerwald Mag. Hermine Hackl und Bürgermeister Johann Novomestsky zu Besuch bei Lebensminister Niki Berlakovic (2.v.l.). Foto: BM LFUW

Direktorin des Biosphärenpark Wienerwald Mag. Hermine Hackl, stattete Lebensminister Niki Berlakovich zu Jahresende, gemeinsam mit dem Tullnerbacher Bürgermeister Johann Novomestsky und Vizebürgermeister Christian Schwarz einen Besuch ab, um aktuelle Themen zu besprechen.

Lebensminister Niki Berlakovich erhielt zu Jahresende Besuch aus dem Biosphärenpark Wienerwald. Die Delegation bestand aus Hermine Hackl, der neuen Direktorin des Biosphärenpark, dem Tullnerbacher Bürgermeister  Johann Novomestsky und seinem Stellvertreter Christian Schwarz. Zur Sprache kamen dabei aktuelle Themen der Region wie z.B. Biomasse, Kernzonenmanagement, Energiepreis und Holzversorgung. In den daraus resultierenden Folgegesprächen wurde von den Österreichischen Bundesforsten darüber informiert,  dass von ihnen  mehr als 20.000 Festmeter für die regionale Versorgung mit Brennholz bereitgestellt werden. Damit haben die ÖBF auch künftig eine wichtige Rolle bei der Belieferung des regionalen Brennholzmarktes inne.

Über den Biosphärenpark Wienerwald:

Der Wienerwald wurde 2005 mit dem UNESCO Prädikat Biosphärenpark ausgezeichnet. Damit ist er im weltweiten Netzwerk von derzeit 580 Biosphärenparken in 114 Staaten vertreten.

Der Biosphärenpark Wienerwald ist europaweit der einzige Biosphärenpark am Rande einer Millionenstadt. Er umfasst eine Fläche von 105.000 Hektar und erstreckt sich über 51 Niederösterreichischen Gemeinden und sieben Wiener Gemeindebezirke. Rund 750.000 Menschen sind in dieser lebenswerten Region zu Hause. Randgemeinden befinden sich nicht zur Gänze im Biosphärenpark.

Der Biosphärenpark Wienerwald versteht sich als Lebensregion in der Mensch und Natur gleichermaßen ihren Platz finden und voneinander profitieren. Seine Einzigartigkeit ist geprägt durch die Vielfalt von Natur, Kultur und nachhaltiger Bewirtschaftung am Rande der Großstadt. 

Typisch für den Wienerwald ist seine große landschaftliche Vielfalt. Durch schonende land- und forstwirtschaftliche Nutzung sind viele wertvolle Lebensräume wie Wiesen, Weingärten, Wälder und Äcker entstanden. Der Wienerwald ist zudem das größte zusammenhängende Laubwaldgebiet Mitteleuropas mit über 20 verschiedenen Waldtypen.

Drei Zonen – Entwicklungszone, Pflegezone und Kernzone - bilden die Grundlage für nachhaltiges Wirtschaften, Erholen und Schützen. Der Biosphärenpark Wienerwald stellt sich den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts wie z. B. Klimawandel, Landentwicklung oder Sicherung der Biodiversität. Im Wege der Partizipation werden zukunftsweisende Projekte mit Partnern umgesetzt. Regionale Produkte und Initiativen sowie umfassende Bildungsarbeit sind Grundlage für eine nachhaltige Regionalentwicklung.

Im Rahmen des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes werden im Biosphärenpark laufend Projekte zur Erhaltung und Entwicklung von Weinbaulandschaften und Naturwäldern umgesetzt. 

Das Biosphärenpark-Management ist als gemeinnützige GmbH der Länder Niederösterreich und Wien eingerichtet.

 

 

 

Erstellt am: 16.01.12

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