Die MAB Biosphärenparke – ein Welt-Netzwerk der UNESCO
Der Mensch und die Biosphäre
In Folge des "Erd-Gipfels" in Rio de Janeiro 1992 wurden Biosphärenparke zu einem modernen Schutz- und Entwicklungskonzept für Regionen weiterentwickelt.
Die Sevilla Strategie
Die im Rahmen einer Konferenz in Spanien 1995 beschlossene Sevilla-Strategie stellt weitweit die Grundlage für das Netzwerk der UNESCO Biosphärenparke dar. Ein umfangreicher Katalog von Kriterien gibt vor, wie sie zu errichten und zu betreiben sind. Er gewährleistet die internationalen Standards, lässt aber auch ausreichend Raum für die Gestaltung von Details auf nationaler und regionaler Ebene.
Der Aktionsplan von Madrid 2008
Beim 3. Weltkongress der Biosphärenparke in Februar 2008 in Madrid wurden vor allem der Klimawandel, die Bedrohung der Leistungsfähigkeit von Ökosystemen und die zunehmende Urbanisierung als Herausforderungen des 21. Jahrhunderts erkannt. Um Biosphärenparke daran anzupassen wurde dort der "Aktionsplan von Madrid" verabschiedet. Er ist für die Weiterentwicklung der Biosphärenparke ein wegweisendes Strategiedokument.
Alljährlich werden von Staaten bei der UNESCO Anträge auf Anerkennung wertvoller Regionen als "Biosphere Reserve" eingebracht. Bisher wurden 580 Gebiete in 114 Staaten in das weltweite Netzwerk der Biosphärenreservate aufgenommen. Eine Liste aller Biosphärenreservate finden sie hier:
www.unesco.org/mab/wnbrs.shtml
