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Buchenschäden und Klimawandel

 

Bäume und Wälder sind unter anderem Lebensraum für zahlreiche Insekten und Pilze. Viele davon haben sich auf die Rotbuche - die Hauptbaumart spezialisiert. Bisher sind  an  Buche kaum Primärschädlinge aufgetreten. Das heißt, ein Befall führt in der Regel nicht zum Absterben gesunder Bäume. Aber wegen der fortschreitenden Klimaveränderung nehmen Temperatur und Trockenheit zu und extreme Schadereignisse häufen sich. Zusätzlich wird in Kernzonen nicht mehr regulär genutzt. Dadurch finden verschiedenste Insekten und Pilze dort optimale Lebensbedingungen.

Die ersten Ergebnisse aus der Analyse  der Aufnahmen von 2008 ließen nicht auf eine erhöhte Gefährdung der untersuchten Buchenbestände durch Borkenkäfer schließen.

In dem Forschungsprojekt wird folgenden Fragen nachgegangen:

  • Welche Käferarten treten in den nicht mehr bewirtschafteten Kernzonen des Biosphärenpark Wienerwald sowie im angrenzenden Wirtschaftswald auf?
  • Welche Rolle spielen standortspezifische Parameter?
  • Welchen Einfluss hat das Waldmanagement auf den Zustand der Buchenbestände?
  • Wie entwickelt sich dieser „Schädlingskomplex“, wenn nicht mit Forstschutzmaßnahmen eingegriffen wird?
  • Welche Bedeutung haben Buchenborkenkäfer und Prachtkäfer unter den sich ändernden Klimabedingungen?
  • Besteht für die Buchenwälder im Biosphärenpark eine bestandesbedrohende Gefährdung?
  • Kann von geschädigten Buchenbeständen in den Kernzonen eine phytosanitäre Gefahr für angrenzende Wirtschaftswälder ausgehen?

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