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Die Kernzonen

 

Wo die Natur Vorrang hat!

Ausblick von der Kernzone "Johannser Kogel" im Lainzer Tiergarten.
Blick vom "Johannser Kogel" (© F.Ruzicka)

Die Kernzone des Biosphärenpark Wienerwald setzt sich aus 37 Teilflächen - mit einer Gesamtfläche von > 5.000 ha - zusammen. Die Flächen sind mosaikartig über den gesamten Biosphärenpark verteilt. Die ökologisch wertvollsten Bereiche des Wienerwaldes sind darin enthalten und können sich fortan natürlich entwickeln.

Bäume werden dort mehrere hundert Jahre alt, bis sie eines Tages - bedingt durch Insekten- und Pilzbefall - schließlich absterben oder einfach vom Wind geworfen werden. Letztendlich vermodert das Holz und gibt die gespeicherten, Nährstoffe wieder in den natürlichen Kreislauf zurück. Auf diese Weise wachsen die "Urwälder von morgen"  heran. Manche Tier- und Pflanzenarten kommen in den genutzten Wirtschaftswäldern nur schwer zurecht. Für diese sind Rückzugsgebiete – wie unsere Kernzonen – besonders wichtig.

In Niederösterreich wurden die Kernzonen zu Naturschutzgebieten erklärt. Die Wiener Kernzonen sind als Landschaftsschutzgebiete ausgewiesen. Damit ist die Erhaltung der wertvollen Natur auch hoheitlich langfristig gesichert. Die Eigentümer verzichten auf wirtschaftliche Nutzung und so wird auch keine Holznutzung mehr durchgeführt. Absterbende und tote Bäume verbleiben im Wald. Diese bilden das ökologisch wertvolle Totholz. Nur entlang von öffentlichen, markierten Wegen werden Bäume zum Schutz der BesucherInnen gefällt. 

Die Kernzone ist ein kleiner - aber wichtiger - Teil des Biosphärenparks. Daneben gibt es noch die Pflege- und Entwicklungszone mit ihren speziellen Zielen. Weitere Informationen dazu - inklusive einer entsprechenden Karte - sind unter Zonierung im Biosphärenpark zu finden.

Respektiere die Natur – besonders in den Kernzonen! Was ist beim Besuch einer Kernzone zu beachten?

 

 

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