Zwischen Bergbaugeschichte und Naturerlebnis – Erfahrungsaustausch im UNESCO-Global Geopark Karawanken-Karavanke
International
Im Rahmen des Interreg SK-AT Projekts „CoDe MoRe (Common Development of the Model Regions)“ führte die zweite Best-Practice Exkursion die Projektpartner aus dem Biosphärenpark Wienerwald, dem Naturpark Rosalia-Kogelberg, dem Geopark Malé Karpaty sowie der Stadt Pezinok in den UNESCO Global Geopark Karawanken-Karavanke nach Kärnten und Slowenien. Ziel der Exkursion war es, erfolgreiche Ansätze in den Bereichen nachhaltige Regionalentwicklung, Naturtourismus und grenzüberschreitende Zusammenarbeit kennenzulernen sowie den fachlichen Austausch zwischen den Modellregionen weiter zu vertiefen.
Auftakt in Bleiburg
Nach der gemeinsamen Anreise stand am ersten Nachmittag eine Stadtführung durch Bleiburg auf dem Programm. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten dabei Einblicke in die Geschichte und kulturelle Entwicklung der Region. Beim anschließenden offiziellen Empfang im Brauhaus wurden die Delegationen willkommen geheißen. In angenehmer Atmosphäre bot sich die Gelegenheit zum persönlichen Austausch und zur Vernetzung mit VertreterInnen des Geoparks Karawanken-Karavanke. Bereits am ersten Abend wurden gemeinsame Herausforderungen und Chancen der beteiligten Modellregionen diskutiert.
Nachhaltige Entwicklung zwischen Berg und Höhle
Der zweite Exkursionstag führte die Delegation auf die Petzen. Mit der Gondel ging es auf den Berg, wo die Gäste einen umfassenden Überblick über die Aktivitäten des Geoparks Karawanken erhielten. Präsentiert wurden die laufenden Projekte, die beteiligten Partnerorganisationen sowie die strategischen Ziele des UNESCO Global Geoparks. Dabei wurde deutlich, wie geologische Besonderheiten, Naturschutz und regionale Wertschöpfung erfolgreich miteinander verbunden werden können und wie die grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen Österreich und Slowenien gemeistert wird.
Beim gemeinsamen Mittagessen im Panoramarestaurant wurde der fachliche Austausch fortgesetzt und neue Kontakte zwischen den Partnerregionen geknüpft. Am Nachmittag stand der Besuch der Obir-Tropfsteinhöhlen auf dem Programm. Die beeindruckende Verbindung aus geologischem Erbe, moderner Vermittlung und nachhaltiger touristischer Nutzung zeigte eindrucksvoll, welches Potenzial in der Aufbereitung regionaler Natur- und Kulturschätze liegt.