Grasfrösche bei der Paarung.

Amphibien bekommen Hilfe

Wie man Ersatzlebensräume für Amphibien schaffen kann, zeigt die ÖBB in der Biosphärenpark-Gemeinde Heiligenkreuz vor: Bei der Anpassung der knapp 70 Jahre alten Bahnstromleitungsanlage an den Stand der Technik werden aktuell an Gruben, die durch die Versetzung der alten Maststandorte entstehen, naturnahe Tümpelanlagen errichtet. Die Anlage von künstlichen Feuchtbiotopen ist von großer Bedeutung, da sie als „Trittsteine“ die Vernetzung von Wasserlebensräumen verbessern. Insbesondere in unserer stark genutzten Landschaft sind sie wichtiger Ersatz- und Rückzugslebensraum für die stark bedrohten Amphibien.

Errichtung von Tümpelanlagen aus Gruben, die durch Versetzung der Masten entstanden sind, mittels Bagger in der Gemeinde Heiligenkreuz.

Frösche „klauben“

Kröten, Frösche, Unken, Molche und Salamander brauchen unsere Hilfe jedoch auch bei der Wanderung zu ihren Laichgewässern. Sobald sich der Winter zurückzieht und die Temperaturen zu steigen beginnen, machen sich die ersten Amphibien auf den gefährlichen Weg zu den Gewässern, in denen sie ihren Laich ablegen. Die erwachenden Frühlingsgefühle kosten ihnen bei Straßenquerungen oftmals das Leben.

Wollen auch Sie gemeinsam mit anderen Freiwilligen im UNESCO-Biosphärenpark Wienerwald Fröschen, Kröten und Co. bei ihrer Frühjahrswanderung zur Seite stehen? Helfende Hände beim Frösche „klauben“ werden dringend gebraucht – alle wichtigen Infos dazu finden Sie hier:


Text und Information zur Amphibienwanderung wurde im Rahmen des Projekts „Bewusstseinsbildung und Informationsarbeit zu Biodiversität, Klimaschutz und Nachhaltigkeit im BPWW“ erstellt und wird aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes und den Ländern Niederösterreich und Wien gefördert.