Jetzt voten: Österreichischer Staatspreis für Klimawandelanpassung "CLIA!
Knapp 80 Einreichungen aus ganz Österreich sind für den Staatspreis „CliA“ eingegangen. 14 davon stehen nun im Finale. Darunter auch das „Rückhaltebecken Fahrafeld“ im Triestingtal. Die Finalisten beschäftigen sich mit konkreten Folgen des Klimawandels – von Hitzeperioden bis zu Starkregenereignissen – und zeigen, wie Anpassung vor Ort gelingt und welche Maßnahmen bereits Wirkung zeigen. Die endgültige Platzierung der Projekte ergibt sich zu jeweils 50 Prozent aus dem Ergebnis des Online-Votings und der Bewertung durch die Fachjury.
Rückhaltebecken Fahrafeld
In der Kategorie 1 – Hochwasser/Starkregen wurde unter anderem das „Rückhaltebecken Fahrafeld – Hochwasserschutz, Naturraum und Lebensqualität im Triestingtal“ nominiert.
Das Triestingtal war in den vergangenen Jahrzehnten wiederholt von schweren Hochwasserereignissen betroffen. Zunehmende Starkregen infolge des Klimawandels machten deutlich, dass Einzelmaßnahmen keinen ausreichenden Schutz bieten. Mit dem “Rückhaltebecken Fahrafeld” wurde daher ein zentrales Element eines überregionalen Klimawandelanpassungskonzepts umgesetzt. Als größtes Hochwasserschutzprojekt des Triesting Wasserverbands schützt die Anlage mit einem Rückhaltevolumen von rund 750.000 m³ und einem 2,6 Kilometer langen Damm etwa 35.000 Menschen sowie wichtige Infrastrukturen in zwölf Gemeinden. Das Projekt verbindet technischen Hochwasserschutz mit ökologischer Aufwertung und nachhaltiger Flächennutzung. Durch enge Kooperation aller Gemeinden und Grundeigentümer konnte es ohne Enteignungen realisiert werden. Heute ist das Rückhaltebecken ein multifunktionaler Landschaftsraum, der Sicherheit bietet und zugleich Erholungs-, Natur- und Freizeitflächen für die Bevölkerung schafft.
Abgestimmt werden kann noch bis zum 5. März 2026 unter http://www.staatspreis-anpassung.at/voting.