Oktober 2026: Köstliche Pilze aus dem Biosphärenpark Wienerwald

(Tullnerbach / Wien-Hernals, 22. Oktober 2026): Biosphärenpark-Direktor Andreas Weiß, Bezirksvorsteher von Wien-Hernals, Peter Jagsch, und Biosphärenpark-Botschafterin Christina Steckbauer überreichten Thomas Huber und Isabella Köhler, Inhaber der pilz∙manufaktur, die Auszeichnung zum Biosphärenpark Wienerwald-Partnerbetrieb. Damit ist das Netzwerk der Biosphärenpark-Partnerbetriebe wieder um einen Betrieb reicher.

Das Netzwerk der Biosphärenpark Wienerwald-Partnerbetriebe wächst weiter. Mit ihren köstlichen Zucht-Speisepilzen zeigt die pilz∙manufaktur, wie nachhaltiges Handeln im UNESCO-Biosphärenpark Wienerwald funktionieren und welche Vorteile Kooperation für Betriebe haben kann.

„Die Kriterien für Biosphärenpark Wienerwald-Partnerbetriebe basieren auf einem Maßnahmenkatalog, der gemeinsam mit den Betrieben aus der Region in mehreren Workshops entwickelt wurde. Diese Maßnahmen orientieren sich an den 17 Zielen für Nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen. Die pilz∙manufaktur setzt in ihrer täglichen Arbeit viele Maßnahmen, die zum Erreichen dieser Ziele beitragen“, freut sich Biosphärenpark-Direktor Andreas Weiß.

Regionale Bio-Pilze direkt vom Hofladen und am Alszeilenmarkt
Die pilz·manufaktur ist in Wien-Hernals ansässig und ist samstags mit einem Verkaufsstand am Wiener Alszeilenmarkt zu finden. PilzliebhaberInnen können dort Bio-Speisepilze wie Igelstachelbart, Austernseitling und Shiitake erstehen. Ein Besuch ist der Wiener Alszeilenmarkt allemal wert, hat sich der vor fünf Jahren initiierte Markt am Leopold-Kunschak-Platz mittlerweile zu einem ganzjährigen Treffpunkt für regionalen Genuss im 17. Bezirk etabliert.

„Die pilz∙manufaktur ist ein Vorbild in Sachen Nachhaltigkeit in unserem Bezirk. Wir hoffen, dass diese Art des Wirtschaftens weitere Nachahmende findet und noch mehr Betriebe im Wienerwald auf nachhaltige Wirtschaftsweise umsteigen“, so Bezirksvorsteher von Hernals, Peter Jagsch. ,

Nachhaltige Pilzzucht mit Sonnenenergie und Kreislaufwirtschaft nahe Wien
Produziert werden die Pilze nahe von Wien in der Biosphärenpark-Gemeinde Judenau-Baumgarten. Den Produktionsstandort teilt sich die pilz∙manufaktur mit „Aurum Fungi“, ebenfalls ein Biosphärenpark-Partnerbetrieb. In ausgemusterten, hochwertig umgebauten, gekühlten Schiffscontainern züchten die beiden Betriebe verschiedene Bio-Speisepilze, darunter den Igelstachelbart. Ein naher Verwandter dieses köstlichen Speisepilzes ist auch im Wienerwald heimisch, als Totholz-Zersetzer allerdings stark bedroht und darf nicht gesammelt werden. Hier stellen die Zuchtpilze eine naturverträgliche Alternative für PilzliebhaberInnen dar. Die Energie für den Betrieb kommt vom gegenüberliegenden Auberghof. Die Photovoltaikanlage auf dem Dach versorgt die Pilzzucht mit umweltfreundlicher Sonnenenergie. Außerdem wird das verbrauchte Substrat der Pilzzucht an die Schweine des Betriebes verfüttert – ein wahrer Gaumenschmaus für die Tiere.

„Wir möchten den Menschen die vielseitigen kulinarischen Einsatzmöglichkeiten unserer verschiedenen Speisepilze näherbringen und freuen uns immer, wenn unsere KundInnen etwas Neues probieren“, so Thomas Huber und Isabella Köhler von der pilz∙manufaktur.

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Biosphärenpark-Botschafterin Christina Steckbauer; Bezirksvorsteher Peter Jagsch; Thomas Huber und Isabella Köhler von der pilz∙manufaktur; und Biosphärenpark-Direktor Andreas Weiß bei der Urkundenübergabe am Alszeilenmarkt in Hernals.

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Biosphärenpark-Botschafterin Christina Steckbauer; Bezirksvorsteher Peter Jagsch; Thomas Huber und Isabella Köhler von der pilz∙manufaktur; und Biosphärenpark-Direktor Andreas Weiß bei der Urkundenübergabe am Alszeilenmarkt in Hernals.
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