Streuobstwiesen sind wertvolle Naturflächen aus Menschenhand, deren ursprünglicher Sinn darin besteht, unser Vieh mit gutem Heu und uns Menschen mit frischem Obst zu versorgen.
Das Projekt BRmon zielt einerseits darauf ab, die bestehende Landbedeckungskarte für den Biosphärenpark Wienerwald zu erweitern und die Referenzdatenbasis zu verbessern. Zum anderen soll die Möglichkeit der Übertragbarkeit auf andere Regionen, im Speziellen auf die Biosphärenparks „Salzburger Lungau & Kärntner Nockberge“ und „Großes Walsertal“, getestet werden.
Das eingereichte Forschungsprojekt NABIS adressiert das mit dem Vorkommen von Neophyten verbundene Risiko und verfolgt das Ziel, neue Lösungsansätze und eine nachhaltige Neophytenmanagement- und Strategie zu entwickeln.
Im Rahmen des Projektes „Treffpunkt UNESCO Biosphärenpark: WER trifft WO auf WEN im Wienerwald?“ werden alle Menschen, die sich in ihrer Freizeit viel im Biosphärenpark Wienerwald bewegen, eingeladen, mit ihrer Gebietskenntnis bei der Erstellung einer Freizeitnutzungskarte für den Biosphärenpark Wienerwald mitzuhelfen.
Grundlage des Forschungsprojektes BRIMSEN (Biosphere Reserve Integrated Monitoring based on Social and Environmental Ecosystem Services) bildet das Konzept der Ökosystemdienstleistungen. Ökosystemdienstleistungen stellen den Nutzen dar, welchen der Mensch aus Natur und Landschaft zieht.
Bei der Erarbeitung des Biosphärenpark Zukunftskonzepts 2020 wurde klar aufgezeigt, dass bereits umfassende naturräumliche Daten über Kernzonen und Offenland erhoben worden waren.
Windwürfe in Kernzonen von Buche (Mauerbach) und Eiche (Johannser Kogel) waren Ausgangspunkt für die Untersuchung der Besiedelung von Totholz durch Käfer und Pilze.
Haselmäuse sind schwer zu finden – auch im Wienerwald: Gerade einmal so groß wie ein Daumen, leben sie bevorzugt im dichten Unterholz. Ihre versteckte Lebensweise bringt es mit sich, dass über diesen seltenen Kleinsäuger kaum etwas bekannt ist.